Gottes Gerechtigkeit im NT

Volker Gäckle schreibt hierzu:

Paulus führt die Genitivverbindung „Gerechtigkeit Gottes“ an mehreren entscheidenden Stellen ein […] Diese Gerechtigkeit wird als eine Heil- und Wohlordnung schaffende Aktivität Gottes beschrieben. […] Dabei versteht Paulus unter dem Begriff sowohl Gottes eigene Heilswirksamkeit (vgl. Röm 3,25f.) als auch ihre Auswirkung auf denjenigen, der sich Christus im Glauben zuwendet (vgl. 2Kor 5,21). […] Nun steht Gottes Gerechtigkeit seinem Zorn nicht einfach gegenüber, sondern lässt diesen Zorn Gerechtigkeit widerfahren durch den Opfertod Jesu. Am Kreuz Jesu geschieht beides gleichzeitig: Das stellvertretende Gericht Gottes als Strafe für unsere Sünde und die Schaffung unseres Heils im Sinne eines göttlichen Freispruchs. […] Vergeltende und heilvolle Gerechtigkeit erweisen sich bei Palus genau wie im Alten Testament als komplementär.
[…]
Die gegenwärtig erfahrene Rechtfertigung begründet die Hoffnung und die Gewissheit, dass Gott den Glaubenden aufgrund der Fürsprache Jesu im Endgericht freisprechen wird (vgl. Röm 8,34).

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s