Das ICH aus Römer 7 – Fazit

Teil 4 der Reihe zu Römer 7:
Ich komme zu dem Schluss, dass Römer 7 kein Beweis für eine bleibende Sündhaftigkeit des Christen darstellt. Das augustinisch-reformatorische „simul justus et peccator“ wird somit abgelehnt.79 Des weiteren schließt sich der Verfasser der Auffas-sung Burkardts an, dass, da das Hauptthema in Römer 7 nicht der Mensch sondern das Gesetz ist, die Frage darin besteht was das Gesetz, im Sinne des fordernden Gotteswil-len, vermag. Es wird aufgezeigt, dass das Gesetz alleine unfähig ist, die Überwindung der Sünde zu bewerkstelligen. Das Gesetz vermittelt das Wissen des Guten, gibt aber nicht die Kraft zur Überwindung der Sünde. Das Resultat ist der Zwiespalt des Men-schen in den Versen 22-23.80 Dieser Mensch, er kann auch ein Wiedergeborener sein, versucht aufgrund des Gesetzes, (und nicht auf der Grundlage des Geistes, Röm 8,1ff) heilig zu leben und muss erkennen, dass er hierzu nicht imstande ist.

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