Endzeit & Offenbarung mit Martin-Lloyd-Jones (1/3)

In seinem Buch Gott und seine Gemeinde schreibt Martin Lloyd-Jones über sein „Endzeit“-Verständnis und seine Auslegung der Offenbarung.
Einige Grundzüge möchte ich hier vorstellen.

Zur Offenbarung schreibt Lloyd Jones, indem er zuerst sämtliche Interpretationsmöglichkeiten auflistet. Den futuristischen Ansatz lehnt er ab, da in der Offenbarung z.B. von der Fleischwerdung Christi gesprochen wird und Zeitgenössische Geschehnisse enthält. So ist für ihn das Buch für die Menschen zur Zeit des Johannes gedacht und relevant.
Er selbst vertritt einen geistlich historischen Ansatz.
Für ihn zeigt die Offenbarung die geistlichen Prinzipien.
So sollte die Kirche in der Verfolgung verstehen, was mit ihnen gescah und was mit ihnen noch geschehen soll.
Die Wahrheit sollte ihnen in einer bildlichen Darstellungsform ausgedrückt werden.
Diese dürfen nicht rein wörtlich sondern müssen symbolisch verstanden werden.

Er gliedert das Buch wie folgt:
Der erste Abschnitt beschreibt die Gemeinden als ganzes. Jesus wird inmitten seiner Gemeinde gezeigt.
Der zweite Abschnitt (4-7) zeigt ein Bild vom Himmel, und wie der Herr eine Botschaft für die ganze Gemeinde hat. Diese lautet, dass es Christus ist, der die Geschichte kontrolliert.
In 8-11 Finden wir Warnungen vor Gericht und eine Beschreibung der Kirche. Dazu wird die Fürbitte aufgezeigt.

12-14 beschreibt die Geburt Jesu, dr Wiederstand dagegen und den Anfang des christlichen Zeitalters.
In 15 und 16 finden wir nochmals Gericht.

17-19 zeigt wie der Herr sein erlöstes Volk behandelt. Dazu das Gericht über die beiden Tiere. Es zeigt den großen Unterschied zwischen den Erlösten und den Verlorenen.

20-22 zeigt, die Vollendung.