Am 26.10.2015 war am TSC in Basel ein Studientag zu Israel.
Auf der Seite vom TSC wird folgendes Berichtet:

 

3 Schlüsselrollen Israels

In seinem ersten Vortrag legte der Journalist und Theologe Opens external link in new windowJohannes Gerloff dar, weshalb Israel in unseren Gemeinden ein Thema sein müsse. Unter Israel versteht Gerloff sowohl die Nachkommen Jakobs als auch das Land, in dem sie leben.
In drei Punkten zeigte er auf, dass Israel eine Schlüsselrolle zukommt. Erstens sei Israel der Schlüssel zum Herzen des Vaters im Himmel: Israel liege ihm am Herzen; wenn wir Gott als Gesprächspartner ernst nehmen, müsste auch Israel ein Thema sein. Zweitens sei Israel der Schlüssel zum Wort Gottes: Wie Gott mit Israel umgehe, zeige uns, wie verlässlich er ist. Ohne die Kultur Israels zu kennen, könne man die Bibel nicht wirklich verstehen. Drittens sei Israel der Schlüssel für unsere Zukunft: Wenn man die Zeitung lese, sei klar, dass Israel eine zentrale Rolle in der Weltgeschichte einnimmt. Dass dies auch aus geistlicher Perspektive wahr sei, zeige das elfte Kapitel des Römerbriefs. […]

Wie ganz Israel gerettet wird

Theologisch-exegetisch zur Sache ging es beim zweiten Referat des Tages von Jacob Thiessen, Rektor und Dozent für Neues Testament an der STH Basel. In seiner Auslegung von Versen aus Römer 9-11 kam Thiessen zum Schluss, dass Israel
gerettet werde. So wie es in Opens external link in new windowRömer 11,25-26 heisst: „Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht.“ Gottes Verheissungen gegenüber Israel bleiben also bestehen.