In seiner Theologie des Neuen Testaments (II) schreibt Ferdinand Hahn über die Kindertaufe und seine Zweifel an ihre Ausführung in einer post-christlichen Gesellschaft:

Die grundsätzliche Berechtigung einer Kindertaufe bedeutet zweifellos nicht, daß die bisherige kirchliche Praxis unreflektiert weitergeführt werden kann; angesichts der weitgehenden Entchristlichung ist im Blick auf die gegenwärtige Situation mit der Kindertaufe sehr zurückhaltend zu verfahren und nach den familiären und gemeindebezogenen Voraussetzungen zu fragen. Hier wäre in neuer Weise die Praxis eines Taufaufschubs zu bedenken.

Als ein Vertreter der „Gläubigentaufe“ kann ich diese Entwicklung nur begrüßen.
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