Eine neue Nero Perspektive?

War Nero wirklich der grausamme und blutrünstigste Kaiser, wie ihn die Geschchichtsschreiber darstellten? Ist er der Antichrist, das Tier aus der Offenbarung? Stimmt das Bild, dass wir von ihm haben? Oder ist er das Opfer einer Rufmordkampane der Nachwelt?
In dieser Dokumentation kommen Stimmen zu Wort, die ein neues Bild dieses Kaisers zeichnen wollen.
Ob diese neue Nero Perspektive zutrifft sei dahingestellt, manche Thesen sind ohne Frage mutig. Dennoch lohnt sich die Beschäftigung damit!

Die etwas gekürzte Version des ZDF ist hier.

Themelios August ’17

Die Zeitschrift Themelios, herausgegeben von „The Gospel Coalition“ ist diesen Monat wieder erschienen.
Die aktuelle Ausgabe ist jeweils gratis verfügbar.
Download: PDF-Version; Logos-Version.

Inhalt:

  • “Editorial: On Knowing When to Resign” by D.A. Carson
  • “Strange Times: The ‘Only’ Problem” by Daniel Strange
  • “Confession of a Reformed Philosopher: Why I Am a Compatibilist about Determinism and Moral Responsibility” by John C. Wingard Jr.
  • “Natural Selection and an Epistemology of Evil: An Incompatible Pair” by J. Daniel McDonald
  • “Wendell Berry’s ‘Risk’: In the Middle of Gay Marriage?” by Jacob Shatzer
  • “The Preeminence of Knowledge in John Calvin’s Doctrine of Conversion and Its Influence Upon His Ministry in Geneva” by Obbie Tyler Todd
  • “Redeeming Edwards’s Doctrine of Hell: An ‘Edwardsean’ Account” by Christopher Woznicki
  • “A Missiology of Excluded Middles: An Analysis of the T4T Scheme for Evangelism and Discipleship” by George A. Terry
  • Book Reviews

Studenten aufgepasst – Logos Academic Gratis

Wer Student der Theologie ist, kann hier ein Basic-Academic-Paket von Logos herunterladen.
Ein weiterer Tipp: Das deutsche Basic-Paket kann hier gratis herutergeladen werden. Hierzu gehören unter anderem einige neue, alte Bibelkommentare und der Heidelberger Katechismus.
Für die englischsprachige Literatur gibt es auch ein Basic-Paket. Hier ist der Download. Es gibt auch noch eine katholische Version, diese findet ihr hier.

Missional?

Thomas Schirrmacher schreibt auf seinem Blog über die Frage des „missionalen“ Verständnisses (nachzulesen hier).

Ein Beispiel für einem missionalen Engagement, dessen langfristige Wirkung er hinterfragt, ist aus dem Buch „Missional Renaissance“: Ein typischer Beleg ist die Zusammenfassung am Ende, in der als herausragendes Beispiel für missionales Handeln eine Gruppe vorgestellt wird, die 10 Mio. $ für Hungernde gesammelt und 250.000 Jugendliche zu ehrenamtlichem Engagement motiviert hat. Kein Wort über die Hungernden, kein Wort, welche Veränderungen nachhaltig bewirkt wurden, kein Wort über sündige Strukturen, die den Hunger bewirken. Einfach nur ein Programm, das vor allem mit Geld und Zahlen prahlt, aber vermittelt: So gut wie wir war bisher noch niemand. Und das soll etwas noch nie da Gewesenes sein?
Dieses Buch kritisiert Schirrmacher weiter mit:
Allerdings werden Kirchen und ihre Mitarbeiter nicht mehr in ihrem Wesen als Gemeinde Jesu wahrgenommen, sondern nur noch nach ihrem Nutzwert für das neue Programm befragt. Dafür jedenfalls beruft sich McNeill zu Unrecht auf das Missio-Dei-Konzept, auf David Bosch und Leslie Newbegin.

Schirrmacher verurteilt allerdings den Begriff des missionalen nicht generell, sondern weist auch auf die verschiedenen Interpretationen hin: Continue reading „Missional?“

Buchvorschau: Predigen – Tim Keller

Ende September erscheint ein Buch auf das ich besonders gespannt bin.
Timothy Kellers Buch „Preaching: Communicating Faith in an Age of Skepticism“ erscheint auf deutsch.
Predigen – Damit Gottes Wort Menschen erreicht.

Verlagstext:
Timothy Kellers Predigten erreichen jede Woche tausende von spätmodernen Skeptikern in Manhattan. Als Prediger und Theologie hat er Millionen von Menschen inspiriert. In „Predigen“ wendet er sich an alle, die Gottes Wort an andere Menschen weitergeben wollen – ob Pastoren oder Laien, ob Prediger auf der Kanzel oder Hauskreisleiter, Gemeindemitarbeiter, christliche Autoren oder Blogger.
Vielen Christen – auch Pastoren! – fällt es schwer, so vom Glauben zu reden, dass andere Menschen davon angesteckt werden und ihr Leben verändert wird. Sie sehen sich einer Kultur gegenüber, in der viele Menschen gegen jegliche Wahrheitsansprüche resistent geworden sind. Umso mehr brauchen die Menschen, Christen wir Nichtchristen, die Verkündigung des Evangeliums in ihrer Sprache und Gedankenwelt.

In „Predigen“ gibt Timothy Keller keine „Anleitung in sieben Schritten zur erfolgreichen Predigt“. Und er macht keine falschen Versprechungen: Ob die Predigt oder die Weitergabe des Evangeliums völlmächtig und lebensverändernd war und der Heilige Geist durch die Predigt wirken konnte, das hat kein Prediger in der Hand.
Aber Timothy Keller zeigt, was eine biblische Predigt ausmacht – eine Auslegungspredigt, die die Menschen erreicht: Was der Prediger sagt, ist nicht seine bloße Meinung. Er verkündet das Wort Gottes, wie er es in der Bibel gefunden hat (die Textpredigt ist deshalb die Regel, die Themapredigt die Ausnahme). Eine gute Predigt ist immer eine Predigt des Evangeliums von Jesus Christus und fasst damit die zentrale Botschaft der Bibel ins Auge. Und ein guter Prediger kommuniziert immer kontextuell – er spricht so, dass er die Lebenswelt der Hörer trifft: Ihre Probleme, ihre Zweifel, ihre Fragen, ihre Sprache.