Prophetie heute?


Das Thema wie Gott durch Prophetie reden kann wird verschieden diskutiert. Hier thesenartig meine Ansicht dazu (ich verzichte auf die Nennung der jeweiligen Quellen):

1. Die Bibel kennt Prophetie in verschiedenen Facetten.
1.1. Es ist zwischen den Schriftpropheten des AT und den Propheten des NT zu unterscheiden
1.1.1. Die Schriftpropheten des AT redeten verbindliches, autoritatives Wort Gottes (Schwerpunkt Gegenwart, auch Zukunft). Diese Propheten wurden streng danach beurteilt ob das Gesagte eintraf, wenn es sich als nicht zutreffend herausstellte galten sie als falsche Propheten.
1.1.2. Die Autorität der Schriftpropheten hatten im NT die Apostel und Schreiber des NT (vgl. u.a. 1Kor 14,36 mit 1Thes 5,19-21).
1.1.3. Im Alten Testament gab es eine zweite Art von prophetischem Reden. Hier hatte der Prophet eine allgemeine Vorstellung von Gottes Willen erhalten. Sei es bei den Schülern von Elia, welche wussten, dass Elia sie verlassen würde, etc.
1.1.4. Propheten des NT müssen Prophetie der Prüfung unterwerfen lassen und haben im Einklang mit der Schrift zu stehen. Sie ist von der Gemeinde genau zu prüfen (1Thes 5,20-21; 1 Kor 14,29). Sie muss sich an der Schrift prüfen lassen und darf nicht mit ihr gleichgesetzt werden.
1.2. Prophetisches Rede gibt keine Lehre über die Bibel hinaus bekannt.
2. Prophetisches Reden für die Gemeinde hat folgende Aspekte:
2.1 für geforderte Handlungen Anweisungen zu geben (Apg 13).
2.2 Aufdeckung von Sünde (Apg 5,1-11; 1Kor 14,23-25).
2.3. Apg 21: Mischform. Richtiger Eindruck des Propheten und falsche Deutung der Umstehenden.
2.4. Prophetie kann auch zur Einsetzung von Mitarbeitern dienen (1Tim 1,18ff; 4,14).
3. Gottes Reden ist nicht auf eine Art beschränkt.
3.1 Apg 15: Nach langer Diskussion.
3.2 Apg 13:Nach Gebet und Fasten- Reden an die Gemeinde.
4. Prophetie ist: Eine von Gott bekommene Offenbarungen, die in eigenen menschlichen Worten wiedergegeben wird.

Brot und Wein


Vor nicht allzulanger Zeit habe ich mich näher mit dem Abendmahl beschäftigt.
Das Ergebnis ist hier in Thesen zu lesen:

  • Der Grund des Abendmahls ist in Jesus Christus zu finden, welcher das Abendmahl eingesetzt hat (u.a. Mk, 14,22).
    • Christus selbst ist es somit, der im Abendmahl, seine Gemeinde beschenkt. Von der Gemeinde wird es seit ihren Anfängen gefeiert (Apg 2,42).
    • Das Abendmahl weist eine enge Verflechtung zum Passahmahl auf. Das Abendmahl selbst wird im Kontext des Passahmals gefeiert und ist in diesem Kontext auch auszulegen.
    • Die Elemente des Abendmahls sind Brot und Wein (Traubensaft kann bei der Durchführung möglich sein, da Jesus vom Gewächs des Weinstocks spricht).
    • Die Deutungsworte machen im neutestamentlichen Kontext deutlich, dass Brot und Wein, den Leib und das Blut Jesu verdeutlichen.
      • Die katholische Kirche vertritt mit der Transsubstationslehre, dass Brot und Wein leibhaftig in Leib und Blut Christi verwandelt werden, aber in ihrer Gestalt und im Geschmack Brot und Wein bleiben.
      • Luther lehnte die Transsubstationslehre ab, vertrat dagegen die Realpräsenz Christi inmitten von Brot und Wein. Somit wird Christus, in Brot und Wein, leiblich zu sich genommen.
      • Zwingli hingegen vertrat die Sichtweise, dass die Gemeinde sich im Abendmahl lediglich auch Christi Opfer erinnere und die Elemente weder Leib, noch Blut von Christus sind, sondern diese symbolisieren.
      • Calvin hingegen vertrat, dass Christus durch seinen Geist gegenwärtig ist. Wer gläubig das Abendmahl zu sich nimmt, der wird, neben der Gedächtnisfeier der Gemeinde, durch den Heiligen Geist zu Christus erhoben und im Himmel mit Christi Leib und Blut gespeist. Deshalb ist das mit dem Mund empfangene, wie ein Unterpfand dessen, was in die Seele im Geist empfängt.[1] Continue reading „Brot und Wein“

New City Katechismus

Evangelium21 hat einen Katechismus herausgegeben. Dieser wurde von Timothy Keller und Sam Shamma geschrieben und von E21 ins Deutsche übersetzt.
Hier kann er gratis heruntergeladen werden.

E21 schreibt dazu:

Timothy Keller und Sam Shammas haben vor einigen Jahren den New City Catechism entwickelt. Ihr Anliegen war es, einen einfachen Katechismus zu entwickeln, um Christen wieder an die Praxis der Katechese heranzuführen. Zurückgegriffen haben sie dabei auf bewährte reformatorische Katechismen, etwa den Heidelberger und die beiden Westminster.

Der New City Katechismus enthält 52 Fragen und Antworten (der Heidelberger kennt 129 und der Kleine Westminster 107) und ist in drei Abteilungen gegliedert:

Teil 1: Gott , Schöpfung und Sündenfall, Gesetz
Teil 2: Christus, Erlösung und Gnade
Teil 3: Gottes Geist, Wiederherstellung und Wachstum in der Gnade

Bei den Antworten zur den Fragen sind farblich hinterlegte Abschnitte zu finden. Das sind die knapp gehaltenen Antworten für Kinder.

Als Evangelium21 danken wir The Gospel Coalition für die gute Zusammenarbeit bei der Erstellung des Katechismus. Ebenfalls danken wir allen, die bei der Umsetzung des Projektes mitgeholfen haben.

Wir ermutigen zur freien Verwendung und Verbreitung des Katechismus, bitten jedoch darum, kein Geld dafür zu verlangen und die Formulierungen sowie die Copyright-Vermerke unverändert zu lassen.

Die Säuglingstaufe

Aktuell arbeite ich die Biblische Dogmatik von Erich Mauerhofer durch.
Da mich die Frage der Taufe besonders interessiert, habe ich diese mit Interesse gelesen.
Es wird deutlich, dass er ein glühender Verfechter der „Gläubigen-Taufe“ ist und eine Taufe von Säuglingen ablehnt.
Er argumentiert, dass die Säuglingstaufe erst sehr spät aufgekommen ist.

Die patristischen Untersuchungen führen zum Schluss, dass das NT die Säuglingstaufe weder kennt noch empfiehlt. Das erste eindeutige, patristische Zeugnis von Kindertaufe im ablehnenden Sinn stammt (so Aland, S. 20) von Tertullian in „de baptismo“ kurz nach 200.

Mauerhofers 5 Gründe gegen die Säuglingstaufe lauten zusammengefasst:
1. Die Säuglingstaufe entbehrt jeglicher Schriftgrundlage.
2. Die von der Bibel genannte Voraussetzung zur Taufe (Glauben und Umkehr) fehlt, es sollen nur Jünger bzw. Gläubige getauft werden. Dies widerspricht der Praxis der Säuglingstaufe.
3. Die Säuglingstaufe entwickelte sich „Hand in Hand“ mit dem kirchlichen Sakramentsverständnis. Die Wiedergeburt wird nicht mehr als eine Voraussetzung zur Taufe gesehen, sondern als ein Resultat.
4. Die augustinische These, dass in der Taufe die Erbsünde abgewaschen werde und die Wiedergeburt geschehe, ist subjektivistisch und entbehrt jeder Schriftgrundlage.
5. Die Konsequenzen der Säuglingstaufe sind, nach Mauerhofer, dass dem Kind die Möglichkeit vorweggenommen wird, sich dem Auftrag Gottes unterzuordnen; dass ein abergläubisches Vertrauen in den Vollzug eines äusseren Ritus gesetzt wird, dem man die innewohnende Kraft zur Wiedergeburt zugeschrieben wird. Dass die Säuglingstaufe zu einem „Ruhekissen“ gegen Bekehrung und Wiedergeburt werden kann. Dass durch die Säuglingstaufe eine Volkskirche die Bekenntnisgemeinde ersetzt.

Zitat der Woche: Gott verherrlichen

Wie wird Gott verherrlicht? Wilfried Joest und Johannes von Lüpke schreiben dazu in Dogmatik I: Die Wirklichkeit Gottes:

Gott in seiner Heiligkeit zu verherrlichen, das bedeutet in der Praxis der Frömmigkeit, vor Gott einzusehen, dass wir aus uns selbst nicht recht sein und unser Leben nicht ins Recht bringen können, und ihn zu bekennen als den Gott, der allein „gerecht ist und gerecht macht“ (Röm 3,26).

Taufen mit Barth (1)

Aktuell arbeite ich mich durch Barths Taufverständnis, anhand seiner Kirchlichen Dogmatik IV/4.
Über das Bekenntnis, welches in der Taufe geschieht, schreibt Barth:

Die christliche Taufe ist das Menschenwerk des grundlegenden Bekenntnisses, in welchem sich die christliche Gemeinde mit den neu zu ihr Hinzutretenden und in welchem sich diese mit ihr zusammen finden. Sie ist das Bekenntnis ihres Glaubens. Ohne den Glauben der Gemeinde und der zu ihr Hinzutretenden gäbe es keine christliche Taufe. Und genauer gesagt: sie ist das Bekenntnis des Gehorsams ihres Glaubens und so Tatbekenntnis, das als solches in einer Waschung der Täuflinge mit Wasser besteht. Es ist aber – wohlverstanden! – nicht ihr Glaube, zu dem sich die Gemeinde und ihre Täuflinge mit deren Taufe bekennen. Und noch weniger bekennen sie sich damit zu einer Machtwirkung ihres Glaubensgehorsams und also ihres Tatbekenntnisses. Sie bekennen sich zu Gottes Gnaden- und Offenbarungstat, die der Ursprung, Gegenstand und Inhalt ihres Glaubens ist.

Das Nashville Statement


In der USA haben führende Theologen das Nashville Statement“ verfasst und unterzeichnet.
Inhalt des Statment sind Fragen von Ehe und Familie, welche Ansichten sie bejahen und welche abgelehnt werden.
Die Thesen können hier eingesehen werden oder hier komplett heruntergeladen werden.
Unterzeichnet wurde es unter anderem von Albert Mohler Jr, Mark Dever, John MacArthur, Donald Carson und Wayne Grudem.
Eine nicht wirklich überraschende Kritik kam von Nadia Bolz-Weber (siehe hier).

Thesen zur Taufe

Aus gegebenen Anlass habe ich mein Taufverständnis thesenhaft formuliert. Hier kann es nachgelesen werden:

  1. Die christliche Taufe steht in Verbindung mit der Johannestaufe. So rief Johannes zur Umkehr auf und die ihre Sünden bekannten wurden im Jordan getauft (Mk 1, 5).
    • Jesus selbst ließ sich von Johannes taufen (u.a. Mk 1,9ff). Zu Jesu Lebzeiten tauften bereits Jesu Jünger (Joh 4,2). Von dem auferstandenen Christus erging der Taufauftrag an seine Nachfolger (Mt 28,19f).
    • Ihre letztendliche und entscheidende Verankerung hat die christliche Taufe im Heilshandeln Gottes, durch Jesus Christus. Durch dieses Geschehnis muss die Taufe letztliche interpretiert werden.
    • Der Begriff der Taufe (βαπτίζω) wird im Neuen Testament nicht ausschließlich als ein Terminus Technicus für die Wassertaufe verwendet, sondern kann metaphorisch, oder auch für Reinigungshandlungen benutzt werden (z.B. Mk 10,38, Lk 11,38).[1] Oft zeigt eine Formel (auf den Namen, im Namen) denn Zusammenhang von βαπτίζω mit der Wassertaufe an.[2]
    • Die Bibel kennt auch eine Taufe mit Heiligen Geist (Lk 3,16). Eine Gleichsetzung von der Taufe in Wasser und der Taufe in Geist ist mit Zurückhaltung zu begegnen. Continue reading „Thesen zur Taufe“

Heiliger Geist, menschliche Vernunft und Exegese

Aktuell genieße ich die Dogmatik von Joest & von Lüpke. Darin schreiben die Autoren auch über die Frage wie die Bibel richtig verstanden werden soll.
Sie schreiben über die Wirkung des Heiligen Geistes beim Verstehen der Bibel, über rein menschliche Vernunft und wie Demut und Abhängigkeit vom Heiligen Geist notwendig sind:

Wie jede Interpretation steht auch eine auf den Heiligen Geist achtende theologische Auslegung in der Gefahr, das je eigene Vorverständnis zur Norm zu erheben und somit auszuschließen, was dieser Norm nicht entspricht. Insbesondere ist hier das Problem zu sehen, dass der Heilige Geist mit der auszulegenden Vernunft gleichgesetzt wird. Was der Heilige Geist ist und was er wirkt, wird dann kritisch an dem bemessen, was die Vernunft in theoretischer, moralischer und religiöser Hinsicht als Ideal ansieht. Wird hier der Heilige Geist geradezu zum Doppelgänger der allgemeinen menschlichen Vernunft, so ist demgegenüber vom biblischen Zeugnis her gerade die Fremdheit, das Anderssein des Heiligen Geistes zu betonen. Dieser kommt zum Menschen, der von sich aus gerade nicht über ihn verfügt. […]
Auch er [Anm. Der Heilige Geist] erwählt, was töricht ist vor der Welt, um die Weisen zuschanden zu machen (1Kor 1,27).

Und später schreiben sie über das Verständnis von Karl Barth:
Das Wort Gottes – so Barth – ist für den Menschen überhaupt nicht uns zu keiner Zeit verstehbar; es wird verstanden, wenn Gott selbst, der Heilige Geist, im Menschen Hören und Verstehen wirkt.
Continue reading „Heiliger Geist, menschliche Vernunft und Exegese“

Evangelikale Heiden?

Wayne Grudem stellt in seiner Biblischen Dogmatik eine definitiv provokante These auf.  Er schreibt von einer Gefahr von „unbekehrten Evangelikalen“. Auf der einen Seite provozieren diese Äußerungen, auf der anderen regen sie auch zum nachdenken an. Ausgehend von der Lehre der Unverlierbarkeit der Errettung schreibt er:

Obwohl ein echter Christ, der sündigt, seine Rechtfertigung oder Adoption vor Gott nicht verliert […], muss eine klare Warnung ausgesprochen werden, dass die bloße Zugehörigkeit zu einer evangelikalen Gemeinde und äußerliche Anpassung an akzeptierte „christliche“ Verhaltensmuster die Errettung nicht garantiert. Insbesondere in Gesellschaften und Kulturen, wo es leicht vorkommt (oder sogar erwartet wird), dass Menschen bekennen, Christen zu sein, besteht eine realistische Möglichkeit, dass manche sich der Gemeinde anschließen, die keine echte Wiedergeburt erlebt haben. Wenn solche Leute dann in ihrer Lebensweise Christus immer mehr ungehorsam werden, sollten sie nicht mit trügerischer Selbstgefälligkeit beschwichtigt werden, indem ihnen versichert wird, dass sie ja immer noch die Rechtfertigung oder die Adoption in die Familie Gottes hätten. Eine konsequente Lebensweise des Ungehorsams gegen Christus, verbunden mit einem Mangel der Elemente der Frucht des Heiligen Geistes, die in Liebe, Freude, Friede, usw. besteht (siehe Gal 5,22-23), ist ein Warnsignal dafür, dass die Person innerlich wahrscheinlich kein wahrer Christ ist, dass vom Anfang her wahrscheinlich kein echter Herzensglaube und kein Werk des Heiligen Geistes mit der Wiedergeburt vorhanden war.

 

Legal, egal, … – Dogma und Wahrheit?

etc-682613_1280Mit der Überschrift „Die Häresie der Gleichgültigkeit“ erschien bei E21 ein Artikel von Burk Parsons in dem u.a. diese Zeilen zu finden sind:

Wenn mir Menschen sagen, sie lieben Jesus aber haben es nicht so mit der Lehre, dann antworte ich ihnen: Wer die Lehre nicht liebt, der liebt auch Jesus nicht. Wir können Jesus nicht fernab von der rechten Glaubenslehre erkennen und deshalb können wir Gott auch nicht lieben, wenn wir ihn nicht erkannt haben. Der Weg zur wahren Gotteserkenntnis führt über die Auseinandersetzung mit seinem Wort. Geistliche Lehre stammt von Gott; lehrt uns über Gott und führt uns im Glauben zurück zu Gott, nämlich in die Anbetung, Dienstbereitschaft und Liebe. Die Gleichgültigkeit gegenüber geistlicher Lehre ist gleichzusetzen mit der Gleichgültigkeit gegenüber Gott. Und Gleichgültigkeit gegenüber Gott ist gleichzusetzen mit der Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen ewigen Schicksal.

Pastoren die diesen undogmatischen Umgang mit Lehrfrage für „cool“ und angebracht halten, also jene, die die Notwendigkeit und Wichtigkeit rechter Lehre runterspielen und in ihren Predigten unzulänglich darlegen, versäumen in Wirklichkeit die Chance, das weiterzugeben, was die Seelen ihrer Zuhörer zu erretten vermag. Biblische Lehre unklar zu vermitteln oder deren Wichtigkeit herunterzuspielen ist weder cool noch zeitgemäß und sicher nicht demütig, sondern im Gegenteil schlichtweg arrogant. Nichts ist von größerer Bedeutung und lehrt uns mehr Demut als die rechte Lehre. Nichts richtet unsere Augen schneller weg von uns zur Liebe und Gnade Gottes hin, als die Lehre, die von Gott selbst herkommt.

Die rechte Lehre dient jedoch keinem Selbstzweck, sondern sie hilft uns, Gott zu erkennen, zu lieben, anzubeten und zu verehren, so wie er ist. Weniges wünscht sich der Teufel mehr als Gemeindeglieder, die sich im Lehrstreit so geradlinig wie ein Schusswaffenlauf geben, aber sich bei deren Anwendung als krumm erweisen. Einen Lehrsatz richtig zu verstehen, bedeutet, ihn richtig anzuwenden. Wenn wir die Lehre von unserem Leben trennen, führt sie uns in den Tod. Gott aber hat uns die Lehre, die aus seinem inspirierten Wortes entspringt, gegeben, damit wir dadurch lernen mögen, Ihn mit allem, was wir sind und unseren Nächsten wie uns selbst, zu lieben. Darum müssen wir im Umgang mit Lehrfragen unbedingt dogmatisch sein – nicht barsch, sondern demütig, indem wir uns darum bemühen, zu verstehen, zu lehren und zu verteidigen, was der heilige und liebende Gott, der sein Leben für uns gegeben hat, über sich selbst offenbart hat

Weiter möchte ich den Artikel gar nicht kommentieren – die Aussagen sind es wert ernstgenommen zu werden, zu diskutieren und bzgl. unseres Lehrverhaltens zu reflektieren.