Francis Schaeffer und die Bibel

In den Ressurcen von E21 findet man einen Artikel mit 10 Fakten über Francis Schaeffer.

Hier ein kurzer Ausschnitt über seine Sicht über die Bibel:

Die Bibel war für seine Weltanschauung von zentraler Bedeutung.

Francis A. Schaeffer (1912–1984) kam mit 17 Jahren zum Glauben an Jesus Christus, nachdem er zum ersten Mal die Bibel vollständig durchgelesen hatte. Er war ein heller Kopf und hatte deshalb schon als Teenager viele Fragen über das Leben, merkte aber auch, dass die philosophischen Bücher ihm dabei nicht helfen konnten. Die Überzeugung, dass die Bibel grundlegende Antworten auf grundlegende Fragen enthält, sollte sein ganzes Leben und seine Arbeit kennzeichnen. Der Leitspruch in der Lebensgemeinschaft L’Abri war: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht“ (Römer 1,16). Er verteidigte die Irrtumslosigkeit der Schrift gegenüber jedem Ansatz vergeistlichender Hermeneutik.

 

Das Wirken von J. Gresham Machen

Auf der diesjährigen E21 Konferenz hat Stephen Nichols einen Vortrag über J. Gresham Machen gehalten.
Sehenswert!
E21 schreibt folgendes zur Einleitung:

John Gresham Machen (1881–1937) gehört zu den einflussreichen Theologen des frühen 20. Jahrhunderts. 1905 studierte er für ein Jahr in Deutschland und geriet wegen des theologischen Liberalismus seines Professors Wilhelm Herrmann in einer Krise, die er aber dank Gottes Gnade überwand. Von 1915 bis 1929 war er Professor für Neues Testament am Princeton Theological Seminary. Wegen des dort einziehenden Liberalismus gründete er das Westminster Theological Seminary und prägte so das reformierte Christentum in Nordamerika. Dr. Stephen Nichols (Ligonier Ministries) stellt Leben und Werk von J.G. Machen vor und und weist auf überraschende Parallelen zu den theologischen Herausforderungen unserer Zeit hin

Legal, egal, … – Dogma und Wahrheit?

etc-682613_1280Mit der Überschrift „Die Häresie der Gleichgültigkeit“ erschien bei E21 ein Artikel von Burk Parsons in dem u.a. diese Zeilen zu finden sind:

Wenn mir Menschen sagen, sie lieben Jesus aber haben es nicht so mit der Lehre, dann antworte ich ihnen: Wer die Lehre nicht liebt, der liebt auch Jesus nicht. Wir können Jesus nicht fernab von der rechten Glaubenslehre erkennen und deshalb können wir Gott auch nicht lieben, wenn wir ihn nicht erkannt haben. Der Weg zur wahren Gotteserkenntnis führt über die Auseinandersetzung mit seinem Wort. Geistliche Lehre stammt von Gott; lehrt uns über Gott und führt uns im Glauben zurück zu Gott, nämlich in die Anbetung, Dienstbereitschaft und Liebe. Die Gleichgültigkeit gegenüber geistlicher Lehre ist gleichzusetzen mit der Gleichgültigkeit gegenüber Gott. Und Gleichgültigkeit gegenüber Gott ist gleichzusetzen mit der Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen ewigen Schicksal.

Pastoren die diesen undogmatischen Umgang mit Lehrfrage für „cool“ und angebracht halten, also jene, die die Notwendigkeit und Wichtigkeit rechter Lehre runterspielen und in ihren Predigten unzulänglich darlegen, versäumen in Wirklichkeit die Chance, das weiterzugeben, was die Seelen ihrer Zuhörer zu erretten vermag. Biblische Lehre unklar zu vermitteln oder deren Wichtigkeit herunterzuspielen ist weder cool noch zeitgemäß und sicher nicht demütig, sondern im Gegenteil schlichtweg arrogant. Nichts ist von größerer Bedeutung und lehrt uns mehr Demut als die rechte Lehre. Nichts richtet unsere Augen schneller weg von uns zur Liebe und Gnade Gottes hin, als die Lehre, die von Gott selbst herkommt.

Die rechte Lehre dient jedoch keinem Selbstzweck, sondern sie hilft uns, Gott zu erkennen, zu lieben, anzubeten und zu verehren, so wie er ist. Weniges wünscht sich der Teufel mehr als Gemeindeglieder, die sich im Lehrstreit so geradlinig wie ein Schusswaffenlauf geben, aber sich bei deren Anwendung als krumm erweisen. Einen Lehrsatz richtig zu verstehen, bedeutet, ihn richtig anzuwenden. Wenn wir die Lehre von unserem Leben trennen, führt sie uns in den Tod. Gott aber hat uns die Lehre, die aus seinem inspirierten Wortes entspringt, gegeben, damit wir dadurch lernen mögen, Ihn mit allem, was wir sind und unseren Nächsten wie uns selbst, zu lieben. Darum müssen wir im Umgang mit Lehrfragen unbedingt dogmatisch sein – nicht barsch, sondern demütig, indem wir uns darum bemühen, zu verstehen, zu lehren und zu verteidigen, was der heilige und liebende Gott, der sein Leben für uns gegeben hat, über sich selbst offenbart hat

Weiter möchte ich den Artikel gar nicht kommentieren – die Aussagen sind es wert ernstgenommen zu werden, zu diskutieren und bzgl. unseres Lehrverhaltens zu reflektieren.